Bauernhof

Informativ und spannend sind immer wieder Besuche auf verschiedenen Bauernhöfen:

Eine alte Hausschweinrasse ist das „Schwarze von Bigorre“, das „Noir de Bigorre“. Schon in prähistorischen Höhlen findet man Zeichnungen der schwarzen Schweine. In den 50-er Jahren sah es aus, als müsste das Noir de Bigorre im Zuge der Industrialisierung der Landwirtschaft aussterben. Als sich 1981 einige Züchter daran machten, diese uralte Rasse zu retten, gab es nur noch wenige Sauen.

Die Noir de Bigorre-Schweine werden nicht turbogemästet wie Tiere aus Massenhaltung. Sie bleiben monatelang draußen, fressen sich eine richtig dicke Fettschicht an und leben um einiges länger. Da die Noir de Bigorre-Schweine so lange draußen sind und erst im Alter von 12 bis 15 Monaten geschlachtet werden, muss man die Sauen sterilisieren – damit sie nicht von Wildschweinen gedeckt werden.
(Größere Ansicht kommt bei Klick auf das jeweilige Bild)

Auch Sarah Wiener war schon hier – wie mir der Züchter Denis Arberet unter anderem erzählte:
http://kundendienst.orf.at/programm/fernsehen/orf2/wiener/08_05.html (mit Rezept)

Denis und Marie-Claude Arberet
Traditions des Baronnies
Route de Castillon
F-65130 Bonnemazon
Tel: +33 562 39 13 79


Der Biohof von Henri Sallanabe und Muriel Salvia liegt in Astugue, in der Nähe von Bagnères de Bigorre. Tel. +33.5.62.91.52.52

Hier wird sehr leckerer Ziegenkäse hergestellt, den Muriel auch auf den Märkten der Umgebung verkauft. Ziegen, Schafe, Kühe und Hunde verstehen sich prächtig und sind alle sehr schmusebedürftig. Im Frühjahr gibt es überall Nachwuchs. Bei den Ziegen heißt das: Die Käse-Saison geht los! Früher mal gab es auch hier eine Melkmaschine für die Ziegen, aber die wurde vor Jahren abgeschafft und die Tiere werden wieder per Hand gemolken. Viel Arbeit steckt dahinter, bis wir uns den Ziegenkäse schmecken lassen können.