Saubion

In Saubion steht eine Kirche aus dem 11. Jahrhundert, die im 13. Jahrhundert befestigt wurde: Notre-Dame de Saubion. Im 13. Jahrhundert gehörte Saubion zum Erzpriestertum von Maremne. Bei Arbeiten 1980 entdeckte man 5 Skelette aus dem Mittelalter unter dem Altar – wahrscheinlich von hochgestellten Persönlichkeiten. Im Park hinter der Kirche befindet sich eine Kapelle von 1706 mit einer kürzlich entdeckten Marienstatue aus dem 17. Jahrhundert. In der Nähe dieser Kapelle plätschert eine Quelle, deren Wasser Hautkrankheiten heilen soll. Der Name Saubion wurde gebildet aus dem lateinischen Wort „salvius“ und der Endung „-one“, er bedeutet also „Ort des Heils“ oder „Ort der Heilung“.

Schon im 17. und 18. Jahrhundert gab es in Saubion eine große Ziegelei, die bis 1966 arbeitete, und in deren Umgebung ein paar Bauernhöfe und ein kleines Schloss. Heute leben hier über 1300 Menschen, meist in sogenannten Lotissements (Siedlungen) in Einfamilienhäusern mit Gärten.

Auch im Umkreis bekannt ist die Bäckerei mit köstlicher Baguette und Kuchen und Teilchen. Fast täglich bietet eine Händlerin in einem Verkaufshäuschen neben dem Bistro Obst, Gemüse, Eier und Geflügel zum Verkauf – entweder Bio oder regional oder beides.

Weiter gibt in Saubion ein typisch südfranzösisches altmodisches Bistro, den sogenannten Bar/Tabac/Presse de la Mairie. Gegenüber liegt unter Schatten spendenden Linden ein kleiner Platz zum Pétanque-Spielen. Bei der Pétanque bleiben – im Gegensatz zum Boule-Spiel – beide Füße beim Werfen der Kugel fest nebeneinander auf dem Boden. Die Mannschaft des Orts ist sehr stark und wenn man diese Könner beobachtet, kann man nur staunen.

Um den 15. August wird 4 Tage lang gefeiert, vor und im großen Gemeindefestsaal. Da steigt das große Dorffest mit Musik, Tanz, leckerem gemeinsamem Essen, Feuerwerk und und und… wobei nicht nur im Juli und August in jedem Ort der Umgebung etwas los ist.

Das alte Waschhaus dient nur noch der Erinnerung, waschen kann man dort nicht mehr.

Das Restaurant CHEZ MORICE bietet Pizza und regionale Gerichte an, wir waren allerdings noch nicht dort, seit der frühere Besitzer sein Restaurant wieder übernommen hat. Ein Campingplatz – auch mit eigenwilliger deutscher Übersetzung, ein Reitzentrum und ein Friseursalon gehören schon länger zum Dorf. Außerdem entstand in Saubion ein Skatepark, der von der Jugend gerne genutzt wird und schon weit über die Grenzen des Orts bekannt ist.

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